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28.04.2017

Rammstein-Coverband „Stammheim“ in der Wörsdorfer Scheuer

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Ein Bericht von Volker Stavenow, erschienen im Wiesbadener Tagblatt am 25.04.2017 - Foto: Stefan Gärth
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WÖRSDORF - Sie sind nicht Rammstein für Arme, aber auch nicht das Gesamtkunstwerk Rammstein, dafür aber eine willkommene solide Abwechslung, den knallharten Rammstein-Sound als eine Art musikalischen Zwischengang mal eben zu genießen. „Stammheim“ ist seit 1998 eine Rammstein-Coverband, an der Fans der Originaltruppe nicht vorbeikommen. Zum siebten Mal gab „Stammheim“ in der diesmal nicht bis auf den letzten Platz besetzten Wörsdorfer Scheuer ihr brachiales musikalisches Können zum besten.

Wenn die bekannten Rammstein-Hits „Ich will“, „Sonne“ oder „Du hast“ von Sänger Andreas „Andi“ Scholten angestimmt werden, dann schmettert die ganze Scheuer mit. Diesmal war der Fangesang sogar manchmal lauter als die Band, die mit ihrer musikalischen Lautstärke leiser als gewohnt rüberkam. Beim nächsten Auftritt bitte einfach mal am Verstärker auf mehr Leistung drehen!
Sänger „Andi“ ist ja ein prima Kerl, sozusagen eine liebe Variante des finster und fies daherkommenden Till Lindemann von Rammstein. Andreas Scholten wäre als Rammstein-Coverband-Sänger noch wesentlich überzeugender, wenn er nicht dauernd mit eindeutigen Gesten und Sprüchen auf primitiven Supermacho machen würde. Etwas weniger ist da mehr.
Auch ohne gigantische Licht- und Feuershow, wie sie auch zum Beispiel die Rammstein-Coverband „Stahlzeit“ auf große Bühnen bringt, schafft es „Stammheim“, Rammstein-Feeling in der Scheuer aufkommen zu lassen. Die harten Beats und Texte lassen anderes auch gar nicht zu.
Als „Stammheim“ zum Ende kommen will, hat die Band nicht mit den begeisterten Besuchern der Scheuer gerechnet: Die fordern mehrere Zugaben und toben nach Konzertende in der Hardrock-/Metal-Musik-Party noch lange ausgelassen über die Tanzfläche.

Olaf - 15:01:13 | Kommentar hinzufügen